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Tschernobyl-Ferienaktion

Am 26. April 1986 ereignete sich in Tschernobyl eine Reaktorkatastrophe, die inzwischen weithin vergessen ist. Nicht so für die Menschen in der Region Gomel. Sie leiden bis heute an den Folgen. Nur 10% der Kinder werden ohne gesundheitliche Einschränkungen geboren. Organ- und Blutkrebserkrankungen nehmen nach wie vor zu.

Seit 1996 Jahren kommen Kinder in Begleitung von Dolmetschern aus der strahlenbelasteten Region Gomel zu uns in den Kirchenkreis, um sich hier zu erholen. Der vierwöchige Aufenthalt trägt zur Stabilisierung ihrer Gesundheit bei und stärkt ihr  Immunsystem für längere Zeit. Wir suchen daher in jedem Jahr wieder Gasteltern, bei denen jeweils zwei Kinder untergebracht werden können.  In den letzten Jahren konnten wir zur Entlastung der Gasteltern immer eine fünftägige gemeinsame Unterbringung der Kinder in einem Freizeitheim organisieren, so dass die Kinder insgesamt nur etwas mehr als drei Wochen bei den Gastfamilien wohnen.  Während des vierwöchigen Aufenthaltes der Kinder werden immer gemeinsame Unternehmungen geplant und angeboten von Kirchengemeinden unseres Kirchenkreises, von Privatpersonen oder auch Vereinen. Die Dolmetscherin besucht jede Familie mindestens einmal, ist aber telefonisch immer zu erreichen.

Den größten Teil der Flugkosten trägt die Landeskirche. Für anteilige Flugkosten, den Transport vom und zum Flughafen Hannover, gemeinsame Ausflüge, Versicherung und ein Taschengeld für die Kinder und die Dolmetscherin müssen wir hier vor Ort aufkommen. Für Spenden sind wir daher dankbar.  (Spendenkonto beim Kirchenamt in Stade Sparkasse Stade – Altes Land IBAN DE 54 2415 1005 0000 0080 94 Verwendungszweck: Tschernobyl-Ferienaktion)

Für weitere Informationen stehen Siegfried Waschk und Pastorin Heike Kehlenbeck zur Verfügung. Gern geben wir auch Auskünfte zur Aufnahme von Kindern in der Familie im nächsten Jahr.