Thomas Jan Kück (Hg.), Zur Lage der Kirche - Die Wochenbriefe von Landesbischof D. August Marahrens 1934-1947,


Literaturhinweis: Thomas Jan Kück (Hg.), Zur Lage der Kirche - Die Wochenbriefe von Landesbischof D. August Marahrens 1934-1947, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2008, 1.899 Seiten in drei Bänden, 99,00 Euro

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Bericht vor dem Kirchenkreistag des Ev.-luth. Kirchenkreises Stade


Die ersten 100 Tage im Amt

 

 

      Wahrnehmen und kennen lernen:

 

Ø  Alle Mitglieder der Kirchenkreiskonferenz sind von mir besucht worden oder haben mich besucht.

 

Ø  Schon mehrere Kirchengemeinden habe ich im Gottesdienst besucht. Noch in meinem ersten Amtsjahr werde ich alle Gemeinden gottesdienstlich besucht haben.

 

Ø  Zahlreiche Antrittsbesuche im kirchlichen und gesellschaftlichen Raum.

       Aber auch: Planen und entscheiden:

 

Ø  Ausschusstätigkeit und Vorstandsarbeit.

 

Ø  Stellenbesetzungen: Estebrügge. Weitere Stellenbesetzungen werden vorbereitet, so wie es der Stellenrahmenplan vorsieht oder 60er-Mittel es ermöglichen.

       Wichtig dabei: Kommunikation und Transparenz. 

      Die weit reichenden Beschlüsse, die Sie heute gefasst haben, bestätigen, was zuvor von Ihnen beschlossen worden war. Der Beratungs- und Entscheidungsprozess liegt hinter Ihnen. Das ist die Situation, die ich vorfinde.

 

Ø  An dieser Stelle mit Dank und Anerkennung: Verabschiedung von Herrn Kindermann aus dem Kirchenkreistag.

       Jetzt wird es darauf ankommen, die von Ihnen mehrheitlich gefassten Beschlüsse umzusetzen. Dabei sind die einzelnen Regionen in ihren Gestaltungsprozessen unterschiedlich weit. Ich nehme mein Leitungsamt wahr, indem ich mich in den betreffenden Regionen in die Diskussionen beratend einschalte.

 

Ø  Das Kirchenamt bietet an: Informationsabend für die Vorsitzenden und die stellvertretenden Vorsitzenden der Kirchenvorstände zur Umsetzung des Stellenrahmenplans, insbesondere im technischen Bereich.

       Schon heute wissen wir, dass nach 2012 ein weiterer Planungszeitraum auf uns zukommt. Noch haben wir keine Anhaltspunkte, wie die künftigen Vorgaben aussehen werden. Deshalb wird meine Leitung auch darauf bedacht sein, schon jetzt die Kommunikationsstrukturen zu fördern, die unseren Blick auf die Menschen in unseren Gemeinden lenken und die uns gestellten Aufgaben miteinander beraten und gestalten lassen.

 

 

Der jüdische Friedhof in Stade

       Am 26. November 2008 war ich eingeladen zur feierlichen Übergabe von drei Gedenkstelen mit den Inschriften der Familien, die auf dem Jüdischen Friedhof in Stade „auf ewige Zeiten“ begraben wurden. In einem Grußwort im Rathaus habe ich dem Vorsitzenden des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, Herrn Michael Fürst, dafür gedankt, bei dieser feierlichen Zeremonie dabei gewesen zu sein und zugesagt, dass wir als Ev.-luth. Kirche das Gedenken des jüdischen Friedhofs ehren und die Begegnungen von Juden und Christen fördern werden.

 

 

Weitere Ephoralia

        50 Jahre Brot für die Welt am 29. November 2008, 10:00-17:00, Stade, Bürgermeister-Dabelow-Platz.

       Fortbildungsseminar ehrenamtliche Schuldnerbegleiter(innen) am 13./14.2.2009 in Oese.

       Gesucht: Ehrenamtliche(r) Leiter(in) der Stader Tafel, Aufgabenschwerpunkt: Organisation und Leitung der ehrenamtlich Mitarbeitenden.

 


© Evang.-luth. Kirchenkreis Stade
Letzte Änderung: 20. 12. 2009